4 Monate – 1. Drittel

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Da bin ich wieder. Sorry für meine leichte Verspätung, dafür hier ein etwas längerer Bericht mit besonderen Fotos und Geschichten. 4 Monate lebe ich nun hier in Kambodscha und arbeite für Childrenplanet (www.childrenplanet.at) in der Evergreen Community in Stung Treng. Die Regenzeit geht langsam dem Ende zu und die Trockenzeit beginnt. Es regnet jetzt immer seltener, bis der Regen dann für ein paar Monate ganz aussetzt. Ich hoffe, dass unser Wasserspeicher voll genug ist, um uns bis zur nächsten Regenzeit durchzubringen.

Also. 4 Monate – Das erste Drittel meiner Zeit.

Während den letzten Monaten habe ich meine Arbeit hier in der Evergreen School fortgeführt. Dabei habe ich vor allem mit spielerischen Lernaufgaben versucht, die Kinder zum Englischsprechen zu motivieren. Nach dem Unterricht spielen wir auch oft noch draußen Spiele, wie Fußball oder Frisbee – besonders mit den Kindern hier aus der Umgebung. Die Kinder liegen mir wirklich besonders am Herzen, und ihnen Freude zu bereiten, ist für mich selbst die schönste Arbeit.

Des Weiteren bin ich im November eine Woche durch Kambodscha und eine Woche durch Thailand gereist. Interessanterweise ist mir bereits nach nur dieser einen Woche in Thailand Bewusst geworden, dass ich Kambodscha und vor allem die kleine Stadt Stung Treng, in der ich wohne, vermisst habe.

Thailand ist in vielen Aspekten sehr viel fortgeschrittener als Kambodscha und hat auf mich fast den Eindruck eines westlichen bzw. europäischen Landes gemacht. Allerdings hat Kambodscha einen ganz besonderen Charme. Die vielen, kleinen Stände an der Straßenseite, die alle dasselbe verkaufen. Die Kinder, die alle „HELLO!“ schreien sobald sie einen „Barang“ sehen (= einen Westlichen).

Das vertraute Essen, einige bekannte Gesichter und die gewohnte Sprache, bei der sich die Einheimischen oft unglaublich freuen, auch wenn man nur ein paar Worte spricht. Ja, ich schätz, mittlerweile habe ich sogar das oh-so verrückte Kambodscha lieben gelernt.

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Hier meine Fotos mit Notizen:

  • Waterfestival:

Für das all-jährliche Waterfestival waren wir in der Hauptstadt Phnom Penh, um bei den Drachenboot-Rennen und den Feuerwerken zuzuschauen. Der Fluss Tonle Sap wechselt zu dieser Zeit seine Flussrichtung, was weltweit sehr einzigartig ist.2 (1).jpg2 (3).jpg

  • „All you can eat“

Die Mönche hier haben einen seeehr großen Appetit.😉 Nein, eigentlich waren das besondere Feiertage, bei denen traditionelle Gerichte als Opfergabe gebracht werden, um dann gemeinsam mit den Mönchen aus der Pagoda festlich zu speisen.

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  • Burger mit sehr guten Freunden – Jana & Eva:

Ausnahmsweise mal was richtig Westliches zu essen, ist nach einer gewissen Zeit immer ein ganz, ganz, ganz besonderes Vergnügen.

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  • Smartphones:

Ja, leider… auch hier in Kambodscha – immer und überall, und oft das Nr. 1-Spielzeug bei den Kindern.

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  • Aasgeier-Beobachtungsausflug:

Gemeinsam mit unserem Freund Oli sind wir in den Dschungel gefahren um Aasgeier zu beobachten und sie zu zählen. Dafür haben wir eine tote Kuh den Aasgeiern als Lockmittel gebracht, wobei meine Fotos entstanden sind.

  • Thailand:

Wunderschöne Sonnenuntergänge, glasklares Wasser und wunderschöne Strände. Ja, die Urlaubskataloge lügen tatsächlich nicht.😉

Das Schnorcheln war übrigens ein ganz besonderes Erlebnis. Eine eigene Welt. Inmitten von Fischen aller Farben und Formen zu schwimmen, riesige Muscheln, Seeigel, Korallenriffe, Dinge die man noch nie gesehen hat – pure Magie!

 

  • Skorpione, Schlangen und Frösche:

Ja, das übliche… Skorpione als Snack für Zwischendurch, ein Frosch, der sich ganz gemütlich auf meinem Wasserhahn entspannt, und bereits die 2. große Schlange, die wir jetzt in meinem Haus gefunden haben. Naja,…solange sie sich nicht zu mir ins Bett kuscheln…😉 (Diese Schlange wurde übrigens auch später gekocht und als Delikatesse serviert.)

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  • Mi Cha* Familie (*=gebratene Nudeln)

An dem Stand, wo ich jeden Tag zu Mittag Nudeln esse, setzt sich das 10-Jahre alte Mädchen „Mai-Chin“ fast täglich an meinen Tisch. Entweder wir üben unseren „Hand-Shake“ oder wir spielen „Daumenboxen“ oder wie hier, ich hilf ihr mit dem Englisch-lernen. Ja,…sogar in meiner Mittagspause.😉Momentan sprechen wir noch fast immer über das gleiche, hauptsächlich über Farben und Zahlen… aber mit jedem zusätzlichen Englischvokabel, das ich ihr beibringe, können wir uns besser und besser unterhalten.🙂

Das Mädchen und ihre Familie sind wirklich bezaubernd – jeden Tag heißen sie mich mit einem riesigen Lächeln willkommen!

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Alright, das wars dann schon wieder von mir. Falls ihr noch Fragen habt könnt ihr mir gerne schreiben. Liebe Grüße an euch alle, auf der anderen Seite auf der Welt.

Thanks for reading ~ LOVE to you all ~ and PEACE out!

William

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Childrenplanet 2014